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Unsere kulinarische Andalusien Rundreise 19.-26.02.24

Europa
1. Portugal – Madeira und Lissabon
2. Metropolen der Ostsee
3. Griechenland – Insel Kos
4. Mallorca
5. Der Tegernsee
6. Gran Canaria
7. TLT Jahrestreffen in Andalusien
8. DERTOUR Academy Norwegen 2014
9. Türkei mit DER Touristik
10. AIDA von Lissabon nach Rotterdam
11. Seminarreise Gran Canaria
12. Besichtigung der AROSA Silva
13. TUI Hotelkonzepte auf Kos
14. DERTOUR Campus LIVE – Irland
15. Antalya Reise mit Besichtigung Mein Schiff 5
16. Reise Türkische Riviera
17. Route Norwegen ab Kiel  mit  AIDAnova vom 29.04 – 06.05.23 DTPS goes AIDA
18. London was calling!
19. Unsere kulinarische Andalusien Rundreise 19.-26.02.24

Montag, 19.02.24
Gemeinsame Busfahrt nach Frankfurt zum Flughafen und Ankunft in Jerez –  so beginnt unsere kulinarische Andalusienreise. Anschließend ging es direkt los und wir entdeckten die ersten Bodegas: Tio Pepe, Osbourne, Byazz Salinen und Seefahrergeschichte.

Nach der Ankunft im Hotel Hipotels Gran Conil & Spa in Conil de la Frontera, unserem Hotel für die Woche, folgte ein Rundgang durch Conil. Die „illegal“ gebauten Häuser unter den Steilhängen, der Tunfischfang und die Bitterorangen-Alleen waren nur einige unserer Themen. Wir sahen die ersten zauberhaften Patios und Pastelerias. Ein paar Reiseteilnehmer haben anschließend den Sprung in den erfrischenden Atlantik gewagt.

Dienstag, 20.02.24
Wie auch in den folgenden Tagen brechen wir früh auf, um heute in Medina Sidonia die Leitochsenzucht von Ignacio zu besuchen. Ignacio ist von Beruf Tierarzt und hat die Tradition der Leitochsenzucht von seinem Großvater übernommen. Bereits bei der Ankunft hat er uns auf dem Pferd mit seinen Ochsen begrüßt. In einer offenen Scheune auf Strohballen gesessen, haben wir mit einer Präsentation Einblicke in die Geschichte der Leitochsenzucht in Andalusien bekommen.

Leitochsen benötigt man, um Stierherden zu leiten. Der erste Leitochse bekommt die kleinste Glocke um den Hals und der letzte die größte und lauteste Glocke. Wir durften auf dem liebsten Leitochsen sitzen und konnten schöne Erinnerungsfotos machen. Danach haben wir auf dem Hof Sherry und Tapas genossen.

Anschließend haben wir in Medina Sidonia im Restaurant Castillo Wildgerichte nach ursprünglicher andalusischer Art serviert bekommen und konnten vom Tisch aus den weiten Blick über die Täler bei Sonnenschein genießen. Nach dem Essen ein paar Schritte den Berg hinauf und wir trafen einen Ziegenbauern mit seinen Tieren. Besonders schön waren die wilden Sträucher und Kräuter, die den Weg hinauf säumten.

Mittwoch, 21.02.24
Nach dem täglich umfangreichen Frühstück (2x pro Woche mit Sekt, und mit vielen lokalen Spezialitäten), fahren wir nach Jerez de la Frontera und starten mit einem Stadtrundgang mit unserer Reiseleitung, Heike, die uns die ganze Woche begleitet. Alcazar mit Ölmühle, die Zypressenallee, der Kräutergarten, die Pfauen, der Blick über die Stadt vom Torre Octogonal, die imposante Kathedrale von Jerez und ein Rundgang durch die Altstadt, die Markthalle und anschließend eine Pause in einer typisch andalusischen Bar lassen uns einige Einblicke gewinnen. Jerez ist mehr als nur ein paar Stunden Wert. Sie ist die Stadt des Sherry und der andalusischen Lebensfreude.

Am Nachmittag haben wir die Bodega von Luis Perez besucht. Ein Weingut in den Bergen von Jerez, das neben Sherry-Weinen auch Merlot, Syrah und weitere Weine anbaut. Die Weinverkostung und Tapas mit Blick über die Täler war ein weiterer Höhepunkt unserer Reise.
El Muelle – Tintilla – Garum – Samaruco,  um nur ein paar der wunderbaren Weine zu nennen, die auf den Albarissa-Böden angebaut werden.

Den atemberaubenden Sonnenuntergang genießen wir im Hotel während des Abendessens.

Donnerstag, 22.02.24
Der Jahrhunderte alte Ficus Jardines de Murillo, Gummibaum, begrüßte uns in Sevilla. Dahinter ist der „Balcon de Inspration“ für den „Barbier von Sevilla“ auf dem Weg zu einem der imposanten Adelspaläste, mit denen die Stadt reich bestückt ist.

Vorbei an der Kathedrale, Flamenco-Kleidern, exklusiven Fächer-Läden und Bars kamen wir zu den „Pilzen“ – Sevillas. Mit dem Aufzug fahren wir auf die riesige Holzkonstruktion, die über den Dächern von Sevilla bei einem Rundgang einen tollen Ausblick gewähren lässt.

Danach erkunden wir in kleinen Gruppen individuell die Stadt und Tapas-Lokale. In unserer Gruppe landeten wir in der „Lucas City-Bar“ in einer ruhigen Seitenstraße. Wir genossen bei Sherry, Bier und Wein, frische Tapas, wie Schinken, Käse, Anchovis…

Freitag, 23.02.24
Auf dem Weg nach Grazalema sehen wir die Steilhänge mit den Höhlenwohnungen von Arcos de la Frontera. Unterhalb von Grazalema haben wir Käse und Sherry in freier Natur verkostet. Heike, unserer Reiseleiterin, serviert uns das Picknick, begleitet von Datteln und süßem Brot.

Vorbei an Käsereien, dem alten Waschhaus, „Labadero Publico“ erkunden wir anschließend das weiße Bergdorf, unter dem noch ein erhaltener römischer Handelsweg verläuft. Igeltannen – nicht die spanische Tanne – wachsen in und um Grazalema. Mirador de Los Asomaderos – ein herrlicher Ausblick bei Sonnenschein in die Weite Andalusiens ist unser Geheimtipp.

Käse war der Schwerpunkt unseres Mittagessens. Zuerst bekamen wir einen leichten Salat mit „Allem, was die andalusischen Berge zu bieten haben“. Im Anschlus hat uns der Wirt eine warme Frischkäsesuppe mit, in Sojasoße eingelegtem rohen Ei, Spargel und Pilzen serviert. Zum Dessert gab es Käsekuchen, getoppt mit Nüssen in Honig. Auf dem Heimweg besuchten wir noch das neue Weingut „Tesalia“. Mit Blick auf die Weinberge verkosteten wir die Weine, „Tesalia“, „Iceni“ und den eigentlich derzeit schon „ausgetrunkenen“ Wein „Arx“.

Samstag, 24.02.24
Unser Tag beginnt mit der Kunstausstellung unter Pinien „Kunst im Dialog mit der Natur“.
Am Beeindruckendsten für mich war unsere gemeinsame Auslegung des überdimensionalen Damenschuhes in dem Design einer venezianischen Gondel mit Glitter und Glamour im Gegensatz zu der dort wachsenden Pflanze „Frauenschuh“, unmittelbar vor dem Blühen stehend, den eine Reiseteilnehmerin am Waldboden entdeckte.

Nach unserer Mittagspause fuhren wir nach Bolonia. Die Ruinen der einstigen römischen Handelsstadt mit Blick auf afrikanische Dörfer findet man nahe der Meerenge von Gibraltar. Daneben sind die Wanderdüne, die sich am Steilhang zum Meer hinunter erstrecken. Zwar windig und doch sehr sonnig ist dies wieder ein langer und interessanter Tag gewesen.

Am Abend gab es im Hotel wieder unser gemeinsames Abendessen mit einem umfangreichen Buffet aus regionalen Spezialitäten.

Sonntag, 25.02.24
Heute besichtigen wir den Nationalpark Donana. Begleitet von einem Regenbogen fuhren wir in einer Art Unimag-Bus ein Stück der 35 km langen flachen Sandküste ab, um dann nach rechts auf die 5 km breite und 23 km lange Dünenlandschaft abzubiegen. Marschland mit Süßwasser auf der einen und Salzwasser auf der anderen Seite verlief in einer endlosen Weite auf über 150 000 Hektar.
Durch den Nationalpark verläuft ein Pilgerweg. Der NP leidet unter den teils illegalen Brunnen, die für die Bewässerung der umliegenden privaten Erdbeerplantagen sorgen sollen. So versuchen die Verantwortlichen, die 5 Ökosysteme unter größten Anstrengungen am Leben zu erhalten. Die Besichtigung des Parks war mit tollen Fotomotiven, wie beispielsweise Möwen, Hirschen, Rindern und Dammwild, mit vielen Informationen durch den Ranger und Heike unter dem Licht der Costa de la Luz ein tolles Geschenk für unsere Sinne.

Montag, 26.02.24

Nach dem Frühstück geht es mit TUIfly zurück nach Frankfurt und anschließend mit dem Zug über Nürnberg nach Pleinfeld.

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